Der Verein für Wohnbauförderung (vwbf) wurde zum Zweck gegründet, die gemeinnützige Wohnungswirtschaft zu fördern und öffentlichen zu präsentieren. Der sozialdemokratische vwbf hat sich zum Ziel gesetzt

  • leistbares Wohnen zu fördern,
  • die Interessen der gemeinnützigen Bauvereinigungen zu vertreten und
  • Institutionen und Privatpersonen, die sich mit gemeinnützigen Wohnbau befassen, zu beraten und zu betreuen.

Der gemeinnützige Wohnbau stellt eine wesentliche Säule eines sozialstaatlich orientierten Wohnungswesens dar. Er ist ein tragendes Fundament eines auf sozialen Zusammenhalt ausgerichteten Wohlfahrtsstaates in Österreich und steht breiten Bevölkerungsschichten offen. Als Dritter Sektor zwischen marktwirtschaftlicher Orientierung und öffentlicher Versorgung stellt er mit

  • seinem sozial gebundenen Wohnungsbestand,
  • seiner langfristigen, spekulationsfreien und bewohnerorientierten Bestandsbewirtschaftung,
  • seinem günstigen Mietengefüge sowie
  • seiner Leading Position im ökologischen und energieeffizienten Bauen und Sanierungstätigkeit

ein auf Nachhaltigkeit ausgerichtetes wirtschaftliches Gegenmodell zum – auf kurzfristige Gewinnmaximierung angelegten – privaten Wohnimmobiliensektor dar. Ein über 700.000 gemeinnützige Wohnungen umfassender Sektor, der nicht nur maßgeblich für gesellschaftlichen Zusammenhalt und Ausgleich sowie wirtschaftliche Stabilität sorgt, sondern auch Vorreiter bei innovativen Wohnbauprojekten nach ökologischen und energieeffizienten Gesichtspunkten sowie auch bewährter Kooperationspartner von Kommunen und sozialen Trägerorganisation bei der Umsetzung sozial verantwortlicher Projekte.

Aufgabe des Vereins für Wohnbauförderung ist es, diesen international viel beachteten österreichischen Weg des gemeinnützigen Wohnbaus als Best-Practice-Modell zu kommunizieren und den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Mehrwert als Alleinstellungsmerkmal in den öffentlichen Diskurs einzubringen. Motto dabei ist: „Gemeinnütziges Wohnen ist gutes Wohnen“.