Michael Gehbauer ist neuer Obmann des vwbf

Staffelübergabe beim Verein für Wohnbauförderung (vwbf): In der Generalversammlung wurde Mag. Michael Gehbauer (r.) zum neuen Obmann des vwbf gewählt. Er übernimmt damit die Funktion von Dir. Markus Sturm, der dem Verein fast neun Jahre vorstand. Unter ihm wurden zahlreiche organisatorische Neuerungen ins Leben gerufen und der vwbf als sozialdemokratisch orientierte Interessenvertretung der gemeinnützigen Wohnungswirtschaft nachhaltig positioniert.

Michael Gehbauer, geboren 1962 in Wien, ist seit 2004 Geschäftsführer der Wohnbauvereinigung der Privatangestellten und Mitglied der Delegiertenversammlung des Verbandes gemeinnütziger Bauvereinigungen. Der „überzeugte Gewerkschafter“ leitete die Arbeitsgruppe zur Erstellung des neuen vwbf-Programmes „Gutes stärken. Die Zukunft der gemeinnützigen Wohnungswirtschaft“.

In seiner Antrittsrede strich der in Politik, sozialpartnerschaftlichen Interessenvertretungen und NGOs bestens vernetzte neue vwbf-Obmann die Bedeutung des sozial gebundenen, gemeinnützigen Wohnbaus für einen funktionierenden Wohnungsmarkt und den auf sozialen Ausgleich abzielenden österreichischen Wohlfahrtsstaat hin. Diesen gilt es, so Gehbauer, durch kluge Reformen weiter zu stärken. Dreh- und Angelpunkt ist dabei die Absicherung des Vermögensbindungsprinzips als Fundament des gemeinnützigen Generationenvertrages.

Als wesentliche Aufgabe seiner Obmannschaft erachtet es Gehbauer auch, das System der Wohnungsgemeinnützigkeit und seinen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Vorzügen besser bekannt zu machen. Geplant sind hierfür Kooperationen mit Stakeholdern, Informationsangeboten und „vielen, vielen Einzelgesprächen“.

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